Beobachten statt bewerten
Wir schauen auf konkrete Situationen und unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich passiert ist, und unserer Bewertung davon. Das kann helfen, Vorwürfe zu reduzieren und Gespräche wieder zugänglicher zu machen.
Gefühle wahrnehmen und benennen
Gefühle geben Hinweise darauf, wie es uns gerade geht. Sie wahrzunehmen und in Worte zu fassen kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und verständlicher mitzuteilen.
Bedürfnisse und Grenzen erkennen
Hinter Gefühlen stehen häufig Bedürfnisse. Diese zu erkennen bedeutet nicht, dass andere sie erfüllen müssen. Es schafft jedoch mehr Klarheit darüber, was Ihnen wichtig ist und wo Ihre persönlichen Grenzen liegen.
Bitten statt Forderungen
Eine konkrete Bitte kann Orientierung geben und gleichzeitig dem anderen die Möglichkeit lassen, ehrlich zu reagieren. Gemeinsam schauen wir darauf, wie Wünsche klar und respektvoll ausgesprochen werden können.
Zuhören, ohne sich selbst zu verlieren
Die Perspektive eines anderen zu verstehen bedeutet nicht, ihr zustimmen zu müssen. Beide Sichtweisen dürfen nebeneinander bestehen. So kann Verbindung entstehen, ohne die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick zu verlieren.
Gewaltfreie Kommunikation im Alltag
Die Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation kann in Partnerschaft, Familie, Erziehung, Beruf und vielen alltäglichen Situationen hilfreich sein. Kleine Veränderungen in Sprache und Haltung können bereits viel bewirken.
Sicherheit geht vor
Bei Gewalt, Zwang oder akuter Bedrohung reicht ein Kommunikationsmodell nicht aus. In solchen Situationen braucht es zunächst Schutz und gegebenenfalls spezialisierte Unterstützung.
Wichtig zu wissen
Die Beratungspraxis bietet keine Psychotherapie, keine Diagnostik, keine medizinische oder pflegerische Behandlung und keine Notfallversorgung. Im Zweifel klären wir gemeinsam, welche Anlaufstelle fachlich geeignet ist.