Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation in Xanten

Konflikte entstehen oft nicht nur durch das, was gesagt wird, sondern auch durch das, was unausgesprochen bleibt. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg kann dabei helfen, Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klarer voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, immer „richtig“ zu sprechen, sondern sich selbst und den anderen besser zu verstehen und auch in schwierigen Situationen in Verbindung zu bleiben.

Erstgespräch anfragen
Geöffnetes Gartentor als Symbol für einen neuen Gesprächsraum
Verstehen heißt nicht zustimmen. Es heißt, eine Brücke zu bauen.
01

Beobachten statt bewerten

Wir schauen auf konkrete Situationen und unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich passiert ist, und unserer Bewertung davon. Das kann helfen, Vorwürfe zu reduzieren und Gespräche wieder zugänglicher zu machen.

02

Gefühle wahrnehmen und benennen

Gefühle geben Hinweise darauf, wie es uns gerade geht. Sie wahrzunehmen und in Worte zu fassen kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und verständlicher mitzuteilen.

Verstehen heißt nicht zustimmen. Es heißt, eine Brücke zu bauen.
03

Bedürfnisse und Grenzen erkennen

Hinter Gefühlen stehen häufig Bedürfnisse. Diese zu erkennen bedeutet nicht, dass andere sie erfüllen müssen. Es schafft jedoch mehr Klarheit darüber, was Ihnen wichtig ist und wo Ihre persönlichen Grenzen liegen.

04

Bitten statt Forderungen

Eine konkrete Bitte kann Orientierung geben und gleichzeitig dem anderen die Möglichkeit lassen, ehrlich zu reagieren. Gemeinsam schauen wir darauf, wie Wünsche klar und respektvoll ausgesprochen werden können.

05

Zuhören, ohne sich selbst zu verlieren

Die Perspektive eines anderen zu verstehen bedeutet nicht, ihr zustimmen zu müssen. Beide Sichtweisen dürfen nebeneinander bestehen. So kann Verbindung entstehen, ohne die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick zu verlieren.

06

Gewaltfreie Kommunikation im Alltag

Die Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation kann in Partnerschaft, Familie, Erziehung, Beruf und vielen alltäglichen Situationen hilfreich sein. Kleine Veränderungen in Sprache und Haltung können bereits viel bewirken.

07

Sicherheit geht vor

Bei Gewalt, Zwang oder akuter Bedrohung reicht ein Kommunikationsmodell nicht aus. In solchen Situationen braucht es zunächst Schutz und gegebenenfalls spezialisierte Unterstützung.

Wichtig zu wissen

Die Beratungspraxis bietet keine Psychotherapie, keine Diagnostik, keine medizinische oder pflegerische Behandlung und keine Notfallversorgung. Im Zweifel klären wir gemeinsam, welche Anlaufstelle fachlich geeignet ist.

Ein erster Schritt darf klein sein.

Manchmal beginnt Veränderung mit einer einzigen Nachricht.

Ich melde mich persönlich bei Ihnen zurück und wir klären gemeinsam, ob mein Angebot zu Ihrer Situation passt.

Kontakt zu Anja aufnehmen
Erstgespräch anfragen