Angehörige
Wie können Angehörige in der letzten Lebensphase begleitet werden?
Angehörige erleben in der letzten Lebensphase häufig Nähe und Überforderung gleichzeitig. Sie brauchen Informationen, verlässliche Ansprechpartner und die Erlaubnis, eigene Grenzen wahrzunehmen.
Aufgaben klären
Was übernimmt die Familie, was Pflege, Medizin oder Hospizdienst? Klare Zuständigkeiten verhindern, dass eine Person unbemerkt alle Verantwortung trägt.
Wünsche erfragen
Wenn möglich, sollten Wünsche der betroffenen Person direkt erfragt und dokumentiert werden. Angehörige müssen schwierige Entscheidungen nicht allein aus Vermutungen treffen.
Eigene Versorgung
Schlaf, Essen, Pausen und Ablösung sind keine Nebensache. Wer begleitet, bleibt ein Mensch mit Grenzen. Konkrete Hilfe sollte früh organisiert werden.
Professionelle Dienste
Palliativmedizin, Pflegeberatung und ambulante Hospizdienste haben eigene Aufgaben. Psychosoziale Begleitung kann ergänzen, aber keine dieser Leistungen ersetzen.
Auch Ihre Lage zählt
Möchten Sie über Ihre eigene Belastung als Angehörige sprechen?
Unverbindlich Kontakt aufnehmenUnverbindlich, vertraulich und ohne Kassenverfahren. Sie entscheiden nach dem ersten Gespräch, ob ein weiteres folgt.
Zum passenden Angebot: Psychosoziale Begleitung in der letzten Lebensphase