Angehörige
Gespräche über Abschied und Sterben behutsam führen
Über Sterben zu sprechen ist schwer, weil Angst besteht, Hoffnung zu nehmen. Häufig wissen Beteiligte längst, dass sich etwas verändert, und warten darauf, dass jemand vorsichtig Worte findet.
Erlaubnis einholen
Ein Einstieg kann lauten: Darf ich dich fragen, was dir für die nächste Zeit wichtig ist? Die andere Person darf ablehnen oder das Gespräch später fortsetzen.
Offene Fragen
Fragen nach Sorgen, Wünschen, Personen und praktischen Dingen sind oft hilfreicher als Annahmen. Pausen gehören zum Gespräch.
Hoffnung weiter denken
Hoffnung kann sich verändern: von Heilung zu weniger Schmerzen, einem Besuch oder ruhigen Tag. Ehrlichkeit und Hoffnung müssen keine Gegensätze sein.
Fachpersonen einbeziehen
Medizinische Prognosen und Behandlungsentscheidungen gehören zu Ärzten. Vorsorge und rechtliche Fragen sollten mit qualifizierten Stellen geklärt werden.
Auch Ihre Lage zählt
Möchten Sie über Ihre eigene Belastung als Angehörige sprechen?
Unverbindlich Kontakt aufnehmenUnverbindlich, vertraulich und ohne Kassenverfahren. Sie entscheiden nach dem ersten Gespräch, ob ein weiteres folgt.
Zum passenden Angebot: Psychosoziale Begleitung in der letzten Lebensphase