Angehörige
Eigene Grenzen als begleitender Angehöriger wahrnehmen
Viele Angehörige merken ihre Überlastung erst spät. Verantwortung, Liebe und Schuldgefühle können dazu führen, dass Pausen wie Versagen wirken. Tatsächlich sind Grenzen eine Voraussetzung für verlässliche Begleitung.
Persönliche Warnzeichen
Reizbarkeit, Schlafmangel, ständige Alarmbereitschaft, Beschwerden oder sozialer Rückzug können anzeigen, dass Belastung zu groß wird. Sie verdienen Beachtung statt Selbstkritik.
Eine realistische Liste
Notieren Sie, was zwingend nötig ist, was warten kann und wer eine Aufgabe übernehmen könnte. Hilfe wird wahrscheinlicher, wenn sie konkret angefragt wird.
Grenzen aussprechen
Ein klares Heute kann ich bis 18 Uhr bleiben ist verlässlicher als ein Versprechen ohne Reserve. Grenzen können freundlich sein und trotzdem gelten.
Eigene Hilfe
Hausarzt, Pflegeberatung, Hospizdienst, Angehörigengruppen oder psychotherapeutische Angebote können entlasten. Bei akuter Krise nutzen Sie sofort Notfallhilfen.
Auch Ihre Lage zählt
Möchten Sie über Ihre eigene Belastung als Angehörige sprechen?
Unverbindlich Kontakt aufnehmenUnverbindlich, vertraulich und ohne Kassenverfahren. Sie entscheiden nach dem ersten Gespräch, ob ein weiteres folgt.
Zum passenden Angebot: Für Angehörige in der Trauer